Sonntag, 20. August 2017

Die Liebe zum Leben

Wenn ein Mensch für eine längere Weile den Atem anhält, wird es ungemütlich. Mann wird unruhig, fängt an zu zappeln, während der Druck im Inneren immer größer wird. Und nur Dank solcher Reflexe wird der Mensch oft vor dem sterben bewahrt. Das Leben ansich strebt danach, sich zu bewahren.
Wie schön wäre es, wenn wir, wenn es um unser geistliches Leben, unserer Seele, das Innere geht, ebenfalls solch einen Willen zum Leben aufbringen könnten. Gebe uns Gott ebenfalls, dass es uns juckt, drückt, würgt und zum Zappeln und Winden bringt, wenn wir Gefahr einlaufen, zu "ersticken".
Wenn du weißt, dass das was du gleich tun willst, dich von Gott entfernen wird oder dich in einen geistlichen Schlaf versetzten wird, in der du wie ohnmächtig und von Gott für eine Weile nicht ansprechbar bist, dann bitte Gott, dass er dir den Willen zum Leben gibt, dass du das Leben schätzen lernst und jeden Tropfen Leben wie eine Kostbarkeit behandelst. Diese Liebe zum Leben wird dir Reflexe verleihen, die dein Leben erhalten werden.
Lasst uns auf das Leben konzentrieren, nach dem ewigen Leben, das sich erhält. Das Leben von Gott.

Sonntag, 26. März 2017

Mensch mit dem Charakter Gottes

Als ich heute Abend nach draußen ging, um einen Spaziergang zu machen und Gott zu begegnen in der Hoffnung und Erwartung, dass er sich mir offenbart, da beobachtete ich die Sterne am Himmel. Ich dachte daran, wie genial und groß Gott das Universum gemacht hat. Ich könnte tausende von Jahren leben und wahrscheinlich immer noch Dinge zum erforschen haben. So ist Gott und er hat uns zu seinen Kindern gemacht. Das bedeutet, dass er uns auch zu solchen Wesen gemacht hat, wie er auch selber ist. Seine Genialität hat er an uns vererbt, genauso wie den Schöpfergeist und das Interesse Dinge zu erforschen und zu ordnen, Dinge zu  bauen und zu bebauen. Ich stellte mir vor, wie der erste Mensch gerade das getan hat und das sogar in dem ständigen ungestörtem Kontakt zu Gott.
Das war Gott zu der Zeit Adams und er hat sich überhaupt nicht verändert. Das ist immer noch sein Plan. Er möchte immer noch , dass Adam sein ihm anvertrautes Universum zu beherrscht und die selbe Freude erlebt, die er selbst empfindet.

Freitag, 6. Januar 2017

Die wahre Religion

Dank sei Gott, dass er uns liebt und es nicht aufgegeben hat, sich um uns zu kümmern.
Mir wurde es eben bewusst, als ich über die wahre Religion nachdachte. Ich habe mich eben mit zwei Kommilitonen unter anderem über den Islam unterhalten und als ich in Gedanken der Frage nachging, was wohl die wahre Religion sei, kam ich zu dem Entschluss, dass es nicht unsere Sache ist, darüber zu urteilen, sondern Gottes. Ich liebe meine muslimischen Freunde und wünsche ihnen das Beste und, dass sie Gott in ihrem Leben erleben. Und gleichzeitig bin ich Gott dankbar für die Tür, die er mir geöffnet hat, seinen Charakter kennen zu lernen und an ihn zu Glauben und seine lebenspendende Art zu erleben. Und die Zuversicht und die Hoffnung, die ich empfinde, ist mein Pfand dafür, dass Gott sich uns weiter offenbaren wird. Amen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Teamwork

Die letzten Wochen waren ziemlich schwer für mich, meine innere Kraft entschwandt und ich fragte mich, was wohl der Grund für diese Kraftlosigkeit war. Bis ich festellte, dass ich immer weniger Kontakt mit meinen Glaubensgeschwistern hatte. Was früher zu meiner wöchentlichen Routine gehörte, ist zugunsten eines ruhigeren Lebensstils verschwunden. Ich war einfach müde, von einer Veranstaltung zur nächsten zu hetzen. Außerdem dachte ich, ich sollte mehr meinen Pflichten in Sachen Karriere nachgehen. Das, was ich brutal abgeschnitten hatte, war der Ast, auf dem ich saß.
Wenn du am Anfang deiner Suche nach Gott bist, dann bitte Gott, dass er dir Menschen in den Weg sendet, die ebenfalls dieses Ziel haben und "verbünde" dich mit diesen. Sie werden dir weiterhelfen und dich stützen, wenn du nicht mehr weiter kannst und das selbe solltest du mit ihnen tun.
Falls du schon Teil einer solchen Gruppe bist, darfst du sie nicht vernachlässigen, denn sonst wirst du auf dem Weg verdursten. Oder zumindest kraftlos und langsam deinen Weg gehen.
Meine Leute haben mich schon eine Weile begleitet. Wir haben schon vieles zusammen erlebt, was uns auf unserer Reise weitergebracht hat und die Gemeinschaft hat es erst möglich gemacht, dass wir überhaupt solange durchgehalten haben. Gott ist gut und er versorgt uns immer mit dem, was wir brauchen. Auch hier gilt: "Bittet, so wird euch gegeben."

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Gott schweigt nicht!


Heute will ich über das Reden Gottes schreiben. Und zwar deshalb, weil es etwas Besonderes ist, wenn man Gottes Stimme hören kann. Ich weiß nicht warum ich dieses Privileg habe, sie wahr zu nehmen, aber ich bin dankbar dafür und je öfter ich sie höre, desto sicherer werde ich, dass sie von Gott ist.
Wenn du die Stimme Gottes auch schon einmal gehört hast, dann würden wir uns wahrscheinlich umarmen und uns freuen, dass wir uns gefunden haben. Es wäre nämlich die größte und die schönste Gemeinsamkeit, die wir haben könnten. Und das würde uns zu Brüdern und Freunden machen. An dieser Stelle bräuchte ich nicht mehr viel weitersagen und wir könnten uns einfach über unsere Erlebnisse austauschen.
Wenn du diese Erfahrung nicht mit mir teilen kannst, so sei dir bewusst, dass du nicht etwas Besonderes sein musst, um Gott zu hören, ich habe nämlich auch nicht viel dafür getan. Das, was ich tat, war, den Wunsch zu haben, Gott kennen zu lernen und die Äußerung dessen in Gebeten.
Das ist übrigens nichts Neues, weil schon Jesus sich dazu geäußert hat:
„Bittet, und ihr werdet bekommen, was ihr braucht; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet! Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ (Matthäus Kapitel 7 Verse 7 und 8)
Ja, das war’s schon. Ab diesem Zeitpunkt liegt es an Gott, sich dir zu zeigen und er wird es tun. Und wenn du sie wahrnimmst, dann melde dich bei mir!
Das Reden Gottes hat eine wichtige Bedeutung, um ein Leben so zu leben, wie es vorgesehen ist. Denn sie geht von dem aus, der unser Leben erschaffen hat. Darum ist sie alles, was wir zum Leben brauchen. Aus ihr bekommen wir jede Information, die für uns wichtig ist.

Montag, 19. September 2016

Glabensgrundlage: Der Glaube



Der Glaube
Das Geniale am Evangelium ist, dass hier von der Beziehung zu Gott die Rede ist. Und das ist das, was immer wieder eine „Revolution“ hervorruft. Und obwohl das Evangelium historisch schon uralt zu sein scheint, ist es immer wieder so, als ob etwas komplett Neues erzählt wird. Die Einfachheit ist verblüffend und doch einleuchtend. In einer Welt in der die Wahrheit vorher verdeckt war und dann zum Vorschein kommt, ist es gar nicht anders möglich als, dass es eine große Veränderung mit sich bringt. Erschreckend ist nur immer wieder, wie schnell es dazu kommen kann, dass sie vergessen wird.
Und an dieses Evangelium glaube ich. Ich glaube, dass Gott mit uns zu tun haben will. Und für mich ist es immer wieder ein Wunder, dass Gott es tatsächlich geschafft hat, was für mich vorher immer unmöglich schien. Eine Sicherheit zu haben, dass man das Richtige gefunden hat.
Wie kann man in dieser Welt, die so groß und verwirrend ist, etwas finden, von dem man sich zu hundert Prozent sicher sein kann, dass es richtig und gut ist?
Und an dieser Stelle kommt Jesus ins Spiel. Und zwar deshalb, weil er Dinge sagt, die genau diesen Charakter haben. Er spricht von Frieden, Ewigkeit und einer väterlichen Beziehung zu Gott auf so einer natürlichen Weise, dass es manchmal fast unglaublich ist. Sobald man diese Dinge aber so annimmt, wie er sie schildert entdeckt man den Wahrheitsgehalt und die praktische Einfachheit.
Eine weitere Sache ist, dass mich die Aussichtslosigkeit einiger Situationen in Frustration trieb. Was soll ich hier in dieser Welt anfangen, wo sowieso nur Korruption, Streit und Enttäuschungen die Oberhand haben? Und wieder an dieser Stelle begeistert mich Jesus. Da wo er sich befand, gab es so viel Betrug und Manipulation und trotzdem hat er alles investiert, was er hatte. Ich denke, das ist nur dann möglich, wenn man glaubt, dass Gott jede Anstrengung und Mühe lohnen lassen wird. Das ist nämlich die Eigenschaft der Wahrheit: Sie ist unzerstörbar und ewig!

Dienstag, 13. September 2016

Die Mission

Hallo Leute,
der Zweck dieser Plattform ist es, meinen Glauben zu teilen.  Welcher Glaube ist das? Der Glaube an eine Beziehung mit Gott. Ich möchte dabei auf keine bestimmte Theologie eingehen (und doch werde ich das mit Sicherheit unbewusst tun), sondern von dem berichten, was ich selber erlebt habe, in der Hoffnung andere ebenfalls zu motivieren ihre persönliche Reise aufzunehmen und selber dadurch zu wachsen.
Wie alles begann:
Auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem Etwas, wonach sich unser Inneres immer wieder sehnt, bin ich zu dem Punkt gekommen, wo ich nicht mehr wusste, welcher Quelle ich vertrauen durfte. Denn viele bieten ihr Ansicht an und sind sich sicher, den Weg gefunden zu haben.
Dieser Punkt führte mich zu einem Gebet:  "Gott, ich weiß, dass es dich gibt, und ich möchte, dass du mich auf dem richtigen Weg zu dir führst." So ungefähr. Und ab dem Moment war ich ziemlich froh und gelassen, weil ich wusste, ich werde diesen Weg gehen.
Nun befinde ich mich auf diesem Weg und bin davon so fasziniert und ergriffen, dass ich mich manchmal kaum halten kann, nicht einfach davon unstrukturiert zu berichten.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, das mit anderen Menschen zu teilen, ohne das auf unangemessener Weise zu tun, bin ich hier gelandet.
Ich freue mich auf die (hoffentlich gemeinsame) Reise, bis dann!